Untersuchungsmethoden:

1. EEG (Elektroencephalographie):
Schmerzlose Messung der Gehirnströme (bioelektrische Aktivität) mittels Oberflächenelektroden.

2. VEP (Visuell evozierte Potenziale):
Schmerzlose Messung des Sehnerven von der Netzhaut bis zur Sehrinde des Gehirns mittels Klebeelektroden.

3. AEP (akustisch evozierte Potenziale):
Schmerzlose Messung der Hör- und Gleichgewichtsbahn bis zum Hirnstamm mittels Klebelektroden.

4. SSEP (somato sensibel evozierte Potenziale):
Messung der sensiblen Nervenstrecken von den Gliedmaßen über das Rückenmark bis zum Gehirn mittels Klebeelektroden.

5. NLG:
Messung von Nervenleitgeschwindigkeiten der peripheren Nerven (motorisch und sensibel) mittels Klebelektroden.

6. EMG (Elektromyographie):
Untersuchung der elektrischen Aktivität des Muskels zur Unterscheidung von Muskel- und Nervenerkrankungen, dazu wird mit einer feinen Nadel in den Muskel gestochen.

7. Dopplersonographie:
Untersuchung des Blutflusses in den Arterien des Halses und des Gehirns mittels Ultraschallverfahren, um evtl. Engstellen in den Arterien zu erkennen.

8. Lumbalpunktion (LP):
Untersuchung weniger Milliliter Nervenwasser (Liquor). Dazu wird im Bereich des unteren Rückens der Nervenwasserkanal punktiert mit einer feinen Nadel und es werden wenige Milliliter Nervenwasser entnommen. Diese Untersuchung ist wichtig bei der Frage nach z.B. Entzündungen im zentralen Nervensystem. Diese Untersuchung erfolgt nur nach vorangegangener ausführlicher Aufklärung.

9. Testpsychologische Diagnostik:
Standardisierte Testverfahren zur Abklärung von z.B. Demenzen (Alzheimer) und anderen degenerativen Hirnerkrankungen.